Die ersten Besitzer der Fragsburg

Edle Ritter und Freiherren

Viel ist nicht über Rochus bekannt, nur das er der Schöngeist in seiner Familie war und 1672 die Reichsfreiherrenwürde erlangte und sich von nun an Freiherr von Steinachheim zu Fragsburg und Rabland im grünen Feld nannte. Seine ganze Liebe galt der Musik und er soll selbst ein begabter Organist gewesen sein. Sein bevorzugter Komponist war Johann Sebastian Bach. Er enthielt sich bewusst dem 30jährigen Krieg und wählte stattdessen den verwalterischen Staatsdienst in Innsbruck. Jede freie Minute verbrachte er in seinem Jagdschloss. Allerdings frönte er nur selten der Jagd und ergötzte sich stattdessen an gewürztem Wein und der Gesellschaft schöner Frauen. Während der grausamen Hexenprozesse in Meran soll er sich für eine schwarzhaarige Bauerstochter aus Brixen mit den Hochwürden angelegt haben. Trotzdem konnte er sie nicht vor dem Scheiterhaufen retten. Ihre Asche soll er im Fragsburger Wald nahe dem Wasserfall verstreut haben. Heute erinnert die Bronzestatue einer schwarzen Gams an die Bauerstochter, die Rochus bis zu seinem Lebensende als seine „Salige Feye“ verehrte. Seine Abkömmlinge blieben stets Freiherren und starben nach etwa 100jähriger Blütezeit aus.

Die schwarze Gams aus Bronze auf der Fragsburger Panoramaterrasse

Castel Fragsburg

Beseelter Stein

Die Ursprünge der Fragsburg gehen zurück zu der Rittersfamilie von Mämmingen, später die edlen Mamminger genannt, die über Böhmen nach Tirol gelangt sind.
Rochus Freiherr von Mämmingen, Kammerrath zu Innsbruck ließ sich 1624 das Jagdschloss am Tschögglberg unterhalb seiner Familienburg errichten, die von seinem Vater Hillebrandt Ritter von Mamming an seinen Bruder Ferdinand Benedikt von Mamming übergegangen ist.

Wächter der Fragsburg, Steinbock Pluto

Das Mamminger Geschlecht führte seit 1458 einen auszeichnenden Steinbockskopf im Familienwappen. Fast 600 Jahre später schmückt die Fassade der Fragsburg, die 1954 in den Privatbesitz der Familie Ortner übergegangen ist und heute zum kleinsten 5 Sterne Hotel in Südtirol avanciert ist, der Kopf eines Steinbocks. Hubert Ortner, der Vater des aktuellen Besitzers Alexander Ortner, hatte sich den Steinbock Pluto, als Haustier gehalten, der nach seinem natürlichen Tod zum Wächtersymbol der Fragsburg gekürt worden ist.
Im Jahr 1904 wurde das Castel Fragsburg von Graf Deuster gekauft. Er baute eine Privatstraße den Berg hinunter bis nach Meran. Außerdem sorgte er für Elektrizität und beauftragte die Art Nouveau Architekten Musch und Lund mit der Umgestaltung des Jagdschlosses in ein Hotel und Restaurant.
Castel Fragsburg avancierte umgehend zu einem der beliebtesten Ausflugszielen in der Kurstadt Meran, besonders aufgrund des atemberaubenden Blickes über das Etschtal zur Texelgruppe.

Das Hotel und Restaurant Castel Fragsburg vor dem Ersten Weltkrieg

Eine bewegte Geschichte

Wie Phönix aus der Asche

Dann brach 1914 der Erste Weltkrieg aus, der 1918 zum Zusammenbruch Tirols führte. Südtirol wurde Italien einverleibt und die Faschisten enteigneten die Fragsburg.
Erst 1932 ging die Fragsburg wieder als Privatbesitz an die Münchner Unternehmerfamilie Seidl über, die sie wieder zu einem florierenden Hotel und Restaurantbetrieb aufbauten.

Familie Ortner führt die Fragsburg in dritter Generation

Zu neuem Ruhm und Ehren

Nach Kriegsende blieb die Fragsburg sich selbst überlassen bis schließlich der Pustertaler Sägewerkbesitzer und Holzhändler Franz Ortner die Fragsburg kaufte und an die Meraner Familie Trettl verpachtete. Im Jahr 1954 übernahm Franz Ortner´s Sohn Hubert die Fragsburg. Handwerklich begabt, fleißig, musikalisch und leutselig baute der ehemalige Offizier der Brandenburger Spezialtruppe die Fragsburg zu einem der florierendsten Hotels und Restaurants in Südtirol auf. Unter seinem Sohn, dem jetzigen Burgherrn Alexander Ortner, avancierte die Fragsburg zum kleinsten 5 Sterne Hotel Südtirols und einem der bezaubernsten Ferienrefugien Europas, Mitglied der Elite-Hotelvereinigung Relais & Chatêaux und bis weit über die Grenzen Südtirols hinaus bekannt für die prämierte Gourmetküche und das einzigartige alchemistische Spa Castellum Natura und das Fragsburger Sanctuarium am Felsvorsprung, ein Adlerhorst für die Sacred Arts, wie Yoga und Meditation.

Tradition und frischer Wind

Die neuen Burgherren

Auf Italienisch heißt die Fragsburg auch Castel Verruca
Fragsburg Triumvirat: Alexander, Max und Xandy
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